Für Maltas wichtigste Sehenswürdigkeiten reichen drei Tage: Valletta zu Fuß, Mdina mit dem Westen der Insel und die Tempel im Süden. Fest vorab buchen müssen Sie auf der Hauptinsel nur das Hypogeum von Ħal Saflieni, das höchstens zehn Personen gleichzeitig einlässt (~35 €). Und die St. John's Co-Cathedral in Valletta ist sonntags geschlossen. Für Mdina und den Westen ist die Tagestour mit deutschsprachiger Führung ab ~69 € der bequemste Weg (Stand: Oktober 2026).
Mdina, Dingli und Mosta: Malta-Rundfahrt mit Mittagessen
Abholung am Hotel, dann acht Stunden durch das Innere der Insel: die Altstadt von Mdina, die Katakomben von St. Cataldus in Rabat, die Dingli Cliffs, der Garten von San Anton, das Handwerkerdorf Ta' Qali und die Rotunde von Mosta. Eintritt für Katakomben und Rotunde sowie ein Mittagessen mit einem Glas Wein sind im Preis.
- Führung auf Deutsch buchbar, Abholung am Hotel
- Mdina, Katakomben, Dingli Cliffs und Rotunde von Mosta
- Mittagessen mit Wein, bis 24 Stunden vorher kostenlos stornierbar
Was sollte man auf Malta unbedingt gesehen haben?
Auf Maltas 316 km² stehen eine Festungshauptstadt, Tempel aus der Jungsteinzeit und zwei Nachbarinseln, die jeweils einen eigenen Tag verdienen. Die Tabelle ordnet die bekanntesten Ziele danach, was sie kosten, wie viel Zeit sie brauchen und ob Sie vorab buchen müssen.
| Sehenswürdigkeit | Was Sie sehen | Zeit (Richtwert) | Eintritt, Stand: Oktober 2026 | Lohnt sich für | Vorab buchen? |
|---|---|---|---|---|---|
| St. John's Co-Cathedral, Valletta | Barockkirche mit Caravaggio | 1–1,5 Std. | ~15 €, unter 12 Jahren frei | alle | nein, aber sonntags zu |
| Upper Barrakka Gardens | Blick über den Grand Harbour | 30 Min. | frei | alle | nein |
| Karmeliterkirche, Valletta | Basilika mit 42 m hoher Kuppel | 20 Min. | frei | alle | nein |
| Lascaris War Rooms, Valletta | Kommandozentrale aus dem Zweiten Weltkrieg | 1–1,5 Std. | ~20 € | Geschichtsinteressierte | nein, sonntags zu |
| Mdina | weitgehend autofreie Altstadt auf einem Hügel | 2–3 Std. | frei | alle | nein |
| Rotunde von Mosta | Kirche mit riesiger Kuppel, Luftschutzkeller | 45 Min. | ab ~5 € | alle | nein |
| Dingli Cliffs | Steilküste an der höchsten Stelle Maltas | 1 Std. | frei | Naturfreunde | nein |
| Ħaġar Qim und Mnajdra | Tempel über dem Meer | 1,5 Std. | ~10 € | Geschichtsinteressierte | nein |
| Hypogeum Ħal Saflieni | unterirdische Grabanlage | nach Zeitfenster | ~35 € | Geschichtsinteressierte | ja, unbedingt |
| Blaue Grotte | Meereshöhlen an der Südküste | 1 Std. | Boot bar vor Ort | Fotografen | nein, nur bei ruhiger See |
| Marsaxlokk | Fischerhafen, Markt am Sonntag | 1–2 Std. | frei | Genießer | nein |
| Popeye Village | Filmkulisse von 1980 | 2–3 Std. | ~15–25 € je nach Saison | Familien | nein |
| Blaue Lagune, Comino | Badebucht zwischen zwei Inseln | halber Tag | frei, Zeitfenster für den Landgang | Badegäste | ja, für den Landgang |
| Gozo | Nachbarinsel mit Zitadelle und Tempeln | ganzer Tag | Fähre ~4,65 € hin und zurück | alle ab vier Tagen | nein |
Die Preise stammen von Heritage Malta, den Betreibern und für die Co-Cathedral aus Besucherinformationen; Heritage Malta und die Kirchen passen sie gelegentlich an.
Wie viele Tage sollte man für Malta einplanen?
Drei Tage decken das Wichtigste ab, mit fünf bis sieben Tagen kommen Gozo, Comino und ein Strandtag dazu. So sieht ein Plan für drei Tage aus:
- Tag 1, Valletta: vormittags die Co-Cathedral, mittags die Upper Barrakka Gardens, nachmittags die Gassen oder mit dem Wassertaxi in die Drei Städte.
- Tag 2, Mdina und der Westen: Mdina am Morgen, die Katakomben in Rabat, dann die Dingli Cliffs und die Rotunde von Mosta.
- Tag 3, der Süden: die Tempel Ħaġar Qim und Mnajdra, bei ruhiger See die Blaue Grotte und zum Mittagessen Marsaxlokk.
Wie Sie die Tage je nach Reiselänge verteilen, zeigt unser Ratgeber Wie viele Tage für Malta; einen ausgearbeiteten Ablauf für eine Woche finden Sie im 7-Tage-Plan für Malta.
Welcher Ort ist am schönsten auf Malta? Die Regionen im Überblick
Valletta und die Drei Städte
Valletta ist die kleinste Hauptstadt der EU, nach Fläche wie nach Einwohnern, und seit 1980 als Ganzes UNESCO-Welterbe. Die Stadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, ein Auto brauchen Sie hier nicht.
Die St. John's Co-Cathedral kostet ~15 € und hat montags bis samstags von 9:00 bis 16:45 Uhr geöffnet, letzter Einlass kurz vor Schluss; sonntags und an Feiertagen bleibt sie geschlossen. Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Schultern und Knie müssen bedeckt sein, Pfennigabsätze sind wegen des Marmorbodens nicht erlaubt.
Die Upper Barrakka Gardens sind frei zugänglich und bieten einen weiten Blick über den Grand Harbour. Um 12:00 Uhr feuert die Saluting Battery darunter einen Salutschuss. Der Großmeisterpalast kostet ~12 €, Fort St. Elmo mit dem Kriegsmuseum ~10 € (Heritage Malta).
Die Karmeliterkirche prägt mit ihrer 42 m hohen ovalen Kuppel die Silhouette von Valletta zur Marsamxett-Seite. Die heutige Basilika entstand zwischen 1958 und 1981 an der Stelle einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Als aktive Kirche ist sie frei zugänglich.
Die Lascaris War Rooms, eine unterirdische Kommandozentrale aus dem Zweiten Weltkrieg, kosten ~20 € für Erwachsene und ~7 € für Kinder von 5 bis 15 Jahren. Geöffnet ist montags bis samstags von 9:30 bis 17:30 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr. Vor Ort zahlen Sie nur mit Karte.
Das Teatru Manoel von 1732 zählt laut Theater zu den ältesten noch bespielten Theatern Europas. Einstündige Führungen kosten ~20 € und finden nur an festen Terminen statt (im Herbst 2026 meist donnerstags um 11:00 oder 15:00 Uhr); gebucht wird beim Theater.
Casa Rocca Piccola in der Republic Street ist der Palast der Familie de Piro, die laut Haus 1530 mit dem Johanniterorden nach Malta kam. Zu sehen sind zwölf Räume im Piano nobile und große, in den Fels gehauene Luftschutzkeller. Führungen gibt es montags bis samstags stündlich von 10:00 bis 16:00 Uhr; der Eintritt kostet laut Ticketportalen ~9 €.
Gegenüber liegen die Drei Städte Birgu, Senglea und Cospicua, ruhiger und weniger herausgeputzt als Valletta. Einen Sandstrand gibt es in Valletta nicht. Mehr dazu in unseren Ratgebern zu Sehenswürdigkeiten in Valletta und zu den Drei Städten.
Sliema und St. Julian's
Sliema und St. Julian's bilden eine durchgehende Uferpromenade nordwestlich von Valletta, mit Cafés, Hotels und Bootsanlegern, aber ohne Sandstrand und ohne große Sehenswürdigkeiten. Hier wohnen viele Besucher, weil die Fähre nach Valletta direkt an der Promenade ablegt.
Die Fähre von Sliema nach Valletta fährt tagsüber etwa alle 30 Minuten ab 6:45 Uhr und kostet ~3 € einfach oder ~5 € hin und zurück. Ab 19:30 Uhr gilt der Nachttarif (~3,50 € einfach, ~5,20 € hin und zurück), Kinder zahlen tagsüber ~1 € (Valletta Ferry Services, Stand: Oktober 2026).
Mdina, Rabat und der Westen
Mdina, die frühere Hauptstadt auf einem Hügel im Inselinneren, hatte 2020 nur 244 Einwohner, und der Eintritt in die Altstadt ist frei. Am ruhigsten ist sie früh am Morgen. Direkt vor den Mauern liegt Rabat mit den St.-Pauls-Katakomben, unterirdischen Friedhöfen aus römischer Zeit, für ~6 € Eintritt (Heritage Malta).
Weiter westlich fallen die Dingli Cliffs steil zum Meer ab. Details stehen in unserem Tagesausflug nach Mdina und Rabat und im Artikel zur Rotunde von Mosta.
Die Rotunde von Mosta hat laut Betreiber die drittgrößte freitragende Kuppel der Welt. 1942 durchschlug eine Fliegerbombe die Kuppel, ohne zu explodieren; eine Nachbildung ist ausgestellt. Das Ticket der Mosta Rotunda Foundation, über GetYourGuide ab ~5 €, umfasst den Luftschutzkeller, den Balkon im Inneren der Kuppel und einen Audioguide per App.
Geöffnet ist die Rotunde für Besucher montags bis freitags von 9:30 bis 18:00 Uhr, samstags von 9:30 bis 16:30 Uhr und sonntags von 12:00 bis 17:00 Uhr, letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schluss.
Wer Mdina, Dingli und Mosta an einem Tag sehen will, ohne selbst zu fahren, bucht die Rundfahrt mit deutschsprachiger Führung. Abholung, die Eintritte für Katakomben und Rotunde sowie das Mittagessen sind im Preis: Malta-Rundfahrt mit Mdina ab ~69 € prüfen.
Der Süden: Tempel, Blaue Grotte und Marsaxlokk
Die Tempel Ħaġar Qim und Mnajdra sind über 5000 Jahre alt, stehen auf den Klippen über dem Meer und kosten zusammen ~10 € Eintritt. Sie gehören seit 1992 zum UNESCO-Welterbe. Geöffnet sind sie täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr (1. März bis 31. Oktober) und von 9:00 bis 17:00 Uhr (1. November bis Ende Februar). Mehr zu beiden Anlagen in unserem Ratgeber zu Ħaġar Qim und Mnajdra.
Beim Hypogeum von Ħal Saflieni in Paola funktioniert Spontanität nicht. Die unterirdische Grabanlage lässt höchstens zehn Personen gleichzeitig ein. Tickets kosten ~35 €. Restkarten für ~50 € gibt es nur am Vortag, solange der Vorrat reicht, und laut Heritage Malta nur bis 12:00 Uhr in Fort St. Elmo in Valletta oder im Museumsshop in der Zitadelle auf Gozo.
Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zutritt, einen Audioguide auf Deutsch gibt es. Alles zur Buchung lesen Sie im Ratgeber zum Hypogeum.
Die Blaue Grotte bei Wied iż-Żurrieq ist eine Gruppe von Meereshöhlen; die Boote fahren nur bei ruhiger See und werden bar bezahlt. Im Fischerort Marsaxlokk mit seinen bunten Booten findet sonntagvormittags der Fischmarkt statt.
Wer die Tempel mit Führung sehen will, ohne selbst zu fahren, nimmt die Tempeltour mit deutschsprachigem Guide ab ~50 €: fünf Stunden mit Abholung, Ħaġar Qim, Mnajdra und der Höhle Għar Dalam, alle Eintritte inklusive.
Der Norden: Popeye Village und die Strände
Popeye Village an der Anchor Bay ist die Kulisse des Films „Popeye“ von 1980 und vor allem für Familien gedacht. Der Eintritt kostet je nach Saison ~15–25 € für Erwachsene und ~12,50–16 € für Kinder von 3 bis 12 Jahren; im Sommer sind Badeangebote inklusive. Geöffnet ist täglich ab 9:30 Uhr. Ob sich der Abstecher lohnt, steht in unserem Artikel über Popeye Village.
Die Sandstrände Maltas liegen überwiegend im Norden und Nordwesten, etwa die Golden Bay und die Mellieħa Bay. Von hier fährt auch die Fähre nach Gozo ab Ċirkewwa.
Gozo und Comino
Gozo ist eine eigene Reise wert: ruhiger, ländlicher, mit der Zitadelle in Victoria und den Ġgantija-Tempeln. Was Sie dort an einem Tag schaffen, lesen Sie unter Gozo Sehenswürdigkeiten. Zwischen beiden Inseln liegt Comino mit der Blauen Lagune, für die Sie seit Mai 2025 ein kostenloses Zeitfenster brauchen, sobald Sie an Land gehen.
Malta Natur: Klippen, Küste und Nationalpark
Die Dingli Cliffs an der Südwestküste liegen an der höchsten Stelle Maltas, rund 250 m über dem Meer, und sind frei zugänglich. Der Blick geht nach Westen aufs offene Meer und auf das unbewohnte Inselchen Filfla, am schönsten zum Sonnenuntergang. Die Klippen fallen steil ab; bleiben Sie auf dem Weg.
Im Nordwesten schützt der Majjistral-Park seit 2007 rund 6 km Küste zwischen der Golden Bay und Ix-Xagħra l-Ħamra. Er gilt als Maltas erster Nationalpark, ist zu Fuß frei zugänglich und hat Wege entlang der Steilküste. An seinem Südende liegt die Golden Bay, einer der wenigen Sandstrände der Insel.
An der Südküste liegen die Blaue Grotte und die Tempel von Ħaġar Qim nah beieinander; auf die Meereshöhlen blicken Sie vom Aussichtspunkt an der Küstenstraße kostenlos. Die Bucht Għar Lapsi, die ältere Reiseführer als Badestelle empfehlen, ist seit Sturm „Harry“ im Januar 2026 gesperrt; der Staat lässt sie für rund 2 Millionen Euro sanieren.
Was sind Geheimtipps auf Malta?
Weniger bekannt, leicht zu erreichen und ohne Eintritt:
- Lower Barrakka Gardens: der kleinere Garten am anderen Ende von Valletta, mit Blick über den Grand Harbour und den Wellenbrecher; meist ruhiger als die Upper Barrakka Gardens.
- Hastings Gardens: ein Garten auf den Bastionen neben dem Stadttor von Valletta, mit Blick nach Sliema und auf Manoel Island.
- Clapham Junction (Misraħ Għar il-Kbir): prähistorische Karrenspuren im Fels nahe den Dingli Cliffs, deren Alter und Zweck bis heute unklar sind.
- St. Peter's Pool: ein natürliches Felsbecken auf der Halbinsel Delimara bei Marsaxlokk, rund um die Uhr zugänglich, ohne Toiletten und ohne Schatten. Im Sommer früh kommen; in der Hochsaison kostet das Parken nahe dem Becken teils ~3 €.
Karte und Lage: Wo liegt Malta?
Die Maltesischen Inseln liegen 81 km südlich von Sizilien und sind zusammen 316 km² groß, etwa so groß wie Bremen. Bewohnt sind drei Inseln: Malta mit rund 246 km², Gozo mit 67 km² und Comino mit etwa 3 km².
Für die Planung hilft eine grobe Karte im Kopf. Valletta und die Drei Städte liegen am Grand Harbour im Osten, Mdina in der Mitte, die Tempel und die Blaue Grotte an der Südküste, die Sandstrände im Nordwesten und Gozo jenseits der Meerenge im Norden. Bezahlt wird seit 2008 in Euro, Amtssprachen sind Maltesisch und Englisch.
Wie kommt man ohne Auto zu den Sehenswürdigkeiten?
Valletta erkunden Sie zu Fuß, für den Rest der Insel nehmen Sie Bus, Hop-on-Hop-off-Bus oder eine Tour. Wer selbst fährt: Auf Malta herrscht Linksverkehr.
Malta Public Transport verkauft eine Karte mit zwölf Fahrten für ~19 €, Kinder unter vier Jahren fahren kostenlos (Stand: Oktober 2026). Die meisten Ziele in diesem Artikel erreichen Sie mit dem Bus. Die Hop-on-Hop-off-Busse fahren eine Nord- und eine Südroute mit Audioguide, auch auf Deutsch; unser Vergleich der Hop-on-Hop-off-Busse auf Malta zeigt, welche Route sich lohnt.
Alle Verbindungen im Detail stehen im Ratgeber Unterwegs auf Malta. Für Ziele, die weit auseinanderliegen, ist eine Tagestour oft die einfachere Lösung, weil Abholung und Reihenfolge schon geregelt sind.
Malta im Winter, bei Regen und mit Kindern
Im Winter öffnen die meisten Stätten von Heritage Malta täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr (1. November bis Ende Februar). Einige, etwa der Inquisitorenpalast in Birgu, die Domvs Romana in Rabat und die Höhle Għar Dalam, bleiben das ganze Jahr montags geschlossen.
Bei Regen bieten sich die Co-Cathedral, der Großmeisterpalast, die Lascaris War Rooms und das Archäologische Nationalmuseum in Valletta an, das ~5 € Eintritt kostet. Die Bootsfahrten zur Blauen Grotte fallen bei rauer See aus.
Mit Kindern ist Popeye Village das naheliegende Ziel. Bei Heritage Malta zahlen Kinder von 6 bis 11 Jahren ermäßigte Preise, in der Co-Cathedral haben Kinder unter zwölf Jahren freien Eintritt. Ins Hypogeum dürfen Kinder erst ab sechs Jahren.
Was sollte man in Malta vermeiden?
Die häufigsten Fehler haben mit Öffnungszeiten und Buchungen zu tun, nicht mit der Insel. Diese fünf lassen sich leicht vermeiden:
- Die Co-Cathedral am Sonntag einplanen: Sie ist sonntags und an Feiertagen geschlossen.
- Das Hypogeum spontan besuchen wollen: Ohne Buchung bleiben nur die Restkarten am Vortag.
- Montags ins Museum: Einige Stätten von Heritage Malta sind montags zu.
- An der Blauen Lagune ohne Zeitfenster an Land gehen: Den kostenlosen QR-Code brauchen Sie seit Mai 2025.
- Bei Wind zur Blauen Grotte fahren: Die Boote fahren nur bei ruhiger See.
Malta lohnt sich in drei Tagen, wenn Sie Valletta zu Fuß erkunden und die weiter entfernten Ziele mit einer Tour verbinden.
Welche Ausflüge sich darüber hinaus lohnen, vergleicht unser Überblick über die Touren auf Malta.
01Was sollte man auf Malta unbedingt gesehen haben?
Auf Malta lohnen sich vor allem Valletta mit der St. John's Co-Cathedral (~15 €) und den Upper Barrakka Gardens, die Altstadt von Mdina (Eintritt frei), die Tempel Ħaġar Qim und Mnajdra (~10 €) und das Hypogeum von Ħal Saflieni (~35 €, nur mit Buchung). Dazu kommen ein Tag auf Gozo und ein halber Tag an der Blauen Lagune auf Comino (Stand Oktober 2026).
02Wie viele Tage sollte man für Malta einplanen?
Für Maltas wichtigste Sehenswürdigkeiten reichen drei Tage: einer für Valletta, einer für Mdina und den Westen, einer für die Tempel und die Südküste. Mit fünf bis sieben Tagen kommen ein Tag auf Gozo, ein halber Tag an der Blauen Lagune und ein Strandtag dazu.
03Was sollte man in Malta vermeiden?
In Malta sollten Sie die St. John's Co-Cathedral nicht für einen Sonntag einplanen, denn sie ist sonntags und an Feiertagen geschlossen. Das Hypogeum von Ħal Saflieni gibt es nur mit Buchung, an der Blauen Lagune brauchen Sie für den Landgang ein kostenloses Zeitfenster, und einige Museen von Heritage Malta sind montags zu.
04Muss man das Hypogeum in Malta vorab buchen?
Ja. Das Hypogeum von Ħal Saflieni in Paola lässt höchstens zehn Personen gleichzeitig ein und kostet ~35 € für Erwachsene. Restkarten für ~50 € verkauft Heritage Malta nur am Vortag, solange der Vorrat reicht. Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zutritt (Stand Oktober 2026).
05Kann man in Malta mit Euro bezahlen?
Ja. Malta hat am 1. Januar 2008 den Euro eingeführt, bezahlt wird also wie in Deutschland und Österreich. Amtssprachen sind Maltesisch und Englisch; an Sehenswürdigkeiten, in Bussen und Restaurants kommen Sie mit Englisch überall durch.
06Sind die Sehenswürdigkeiten auf Malta teuer?
Die Eintrittspreise auf Malta sind moderat: Die großen Stätten von Heritage Malta kosten zwischen ~5 € und ~12 €, die St. John's Co-Cathedral ~15 €, Mdina und die Upper Barrakka Gardens sind frei. Teurer sind die Lascaris War Rooms mit ~20 €, das Hypogeum mit ~35 € und organisierte Tagestouren, etwa die Tempeltour ab ~50 € oder die Rundfahrt mit Mdina ab ~69 € (Stand Oktober 2026).
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