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Malta Strände: Wo es Sand gibt und wo Sie besser vom Boot aus baden (2026)

Aktualisiert 3. Oktober 20265 Min. Lesezeit
Goldgelber Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser und niedrigen Klippen an Maltas Nordküste

Malta hat Sandstrände, aber nur wenige, und fast alle liegen im Norden und Nordwesten: die Mellieħa Bay, die Golden Bay und Għajn Tuffieħa. Der Rest der Küste ist Fels, gebadet wird dort von Plattformen und Leitern. Das klarste Wasser finden Sie oft gerade dort, wo kein Strand ist, und zwei der schönsten Badestellen erreichen Sie am besten per Boot: die Blaue Lagune und die Crystal Lagoon auf Comino (Stand: Oktober 2026).

Baden, wo kein Strand ist: Blaue Lagune und Crystal Lagoon

4.7/58.821 BewertungenGanztägig ab Bugibba

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~30 €

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Ein ganzer Tag auf dem Katamaran ab Bugibba, nur Comino. Sie baden direkt vom Boot in der Blauen Lagune und von Juni bis Oktober in der Crystal Lagoon, die keine Fähre anfährt. Liegen, Schatten, Toiletten und eine Bar sind an Bord; für das Baden vom Boot brauchen Sie keinen QR-Code.

  • Baden vom Boot in Blauer Lagune und Crystal Lagoon
  • Liegen, Schatten und Toiletten an Bord
  • Audioguide auf Deutsch, bis 24 Stunden vorher kostenlos stornierbar

Hat Malta schöne Sandstrände?

Ja, eine Handvoll, und die meisten davon liegen im Norden und Nordwesten der Insel. Wer kilometerlange Sandstrände wie an der Ostsee oder in Spanien erwartet, wird enttäuscht. Wer gerne schwimmt und schnorchelt, kommt dagegen auf seine Kosten, denn an der Felsküste ist das Wasser oft klarer als in den Sandbuchten.

BadestelleUntergrundZugangAusstattungGut fürAndrang im Sommer
Mellieħa Bay (Għadira)Sand, lange flachStraße und Bus bis an den StrandLiegen, Rettungsschwimmer, Toilette, barrierefreiFamilien mit kleinen Kindernhoch
Golden BaySand, flach abfallendBus-Endhaltestelle, ParkplatzLiegen, Rettungsschwimmer, Beachclubs, Hotelbequemen Strandtag, Sonnenunterganghoch
Għajn Tuffieħarötlicher Sandrund 200 Stufen hinunterkaumRuhe und Naturmittel
Ġnejna BaySand unter LehmhängenStraße ab Mġarr–Einheimischen-Flairmittel
Pretty Bay, BirżebbuġaSandim Ort–kurzes Bad im Südenmittel
St. Peter's PoolFels, tiefes WasserAuto oder Boot ab MarsaxlokknichtsSchwimmer, Schnorchlerhoch ab Vormittag
Sliema und St. Julian'sFels und Lidoszu Fuß an der PromenadeLidosBad am Morgenmittel
Blaue Lagune, Cominokleiner Strand, Sandboden im WasserBoot oder FähreKioske, wenige LiegenBadestopp auf einem Bootstagsehr hoch mittags

Auf Gozo ist die Ramla Bay mit ihrem rötlichen Sand der bekannteste Strand; wie Sie sie mit den Sehenswürdigkeiten der Insel verbinden, steht unter Gozo Sehenswürdigkeiten.

Wo sind die schönsten Sandstrände auf Malta?

Mellieħa Bay: der größte Sandstrand

Die Mellieħa Bay, auch Għadira Bay genannt, ist der größte Sandstrand Maltas: über einen Kilometer lang, mit Wasser, das lange flach bleibt. Damit ist sie die erste Wahl für Familien mit kleinen Kindern. Von Juni bis September betreibt die Malta Tourism Authority (MTA) dort Rettungsschwimmer, eine kleine Erste-Hilfe-Station, eine mobile Toilette und Sand-Rollstühle für Menschen mit Behinderung.

Der Nachteil ist derselbe wie der Vorteil: Im Juli und August ist die Bucht voll. Wer früh kommt, hat den Strand noch weitgehend für sich. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Mellieħa Bay.

Golden Bay und Għajn Tuffieħa

Die Golden Bay im Nordwesten ist der bequemste Strandtag auf Malta: heller Sand, flach abfallendes Wasser, Rettungsschwimmer im Sommer, Beachclubs und ein großes Hotel direkt am Strand. Die Bucht hat eine eigene Bus-Endhaltestelle und einen Parkplatz, ist abends wegen des Sonnenuntergangs beliebt und im Hochsommer entsprechend voll. Details im Ratgeber zur Golden Bay.

Gleich nebenan liegt Għajn Tuffieħa, nur rund 350 m weiter südlich, aber über rund 200 Stufen zu erreichen. Genau diese Treppe hält die Menge fern: rötlicher Sand, Lehmhänge, kaum Beton. Bringen Sie Wasser und Schatten selbst mit und denken Sie an den Aufstieg am Nachmittag.

Ġnejna Bay und Pretty Bay

Die Ġnejna Bay bei Mġarr an der Westküste ist überwiegend sandig, eingerahmt von Lehmhängen und Kalkfelsen, und eher ein Strand der Einheimischen. Die Pretty Bay in Birżebbuġa im Süden ist ebenfalls sandig und bei Maltesern beliebt, liegt aber gegenüber dem Containerhafen Malta Freeport. Zum Baden ist das kein Problem, für die Aussicht schon.

Malta Strände: Sand oder Kies – und was ist mit Fels?

Die Alternative zu Sand ist auf Malta meist kein Kies, sondern Fels. Ein großer Teil der Küste besteht aus Kalkstein, gebadet wird von flachen Felsplattformen oder in Lidos mit Leitern ins Meer. Nehmen Sie Badeschuhe mit, der Fels ist scharfkantig und heiß.

Die bekannteste Felsbadestelle ist der St. Peter's Pool auf der Halbinsel Delimara bei Marsaxlokk: ein natürliches Becken mit tiefem, klarem Wasser, rund um die Uhr frei zugänglich, aber ohne Toiletten, ohne Schatten und ohne Kiosk. Das eigentliche Problem ist die Anfahrt: Die letzte Strecke ist eine schmale Straße, in der Hochsaison kostet das Parken nahe dem Becken teils ~3 €. Mehr im Ratgeber zum St. Peter's Pool.

Wer Straße und Parkplatzsuche umgehen will, fährt mit dem Boot hin. Ab dem Hafen von Marsaxlokk fährt die Bootsfahrt zum St. Peter's Pool ab ~15 €, eine Stunde lang; Badestopps gibt es laut Anbieter nur in der Sommersaison und bei passendem Wetter.

Wo kann man auf Malta gut schnorcheln?

Zum Schnorcheln eignen sich die Felsbuchten besser als die Sandstrände, weil das Wasser dort klarer ist und kein Sand aufgewirbelt wird. Gut sind der St. Peter's Pool sowie die Blaue Lagune und die Crystal Lagoon auf Comino, die Sie vom Boot aus erreichen. Für die Blaue Lagune brauchen Sie seit Mai 2025 nur dann einen kostenlosen QR-Code, wenn Sie an Land gehen; alles dazu unter Blaue Lagune Malta.

Wer mehrere Buchten an einem Tag abfahren will, nimmt den Katamaran zu Buchten und Lagunen ab Bugibba ab ~55 €: fünf Stunden, zwei bis drei Badestopps je nach Wetter, darunter die Blaue Lagune. An Land geht es nicht; laut Anbieter ist es eine lebhafte Fahrt mit Musik und Bar, nicht für Kinder unter zwölf Jahren.

Tauchschulen und weitere Schnorchelplätze stellt unser Ratgeber Tauchen und Schnorcheln auf Malta vor.

Welche Strände auf Malta haben Liegen und Rettungsschwimmer?

Liegen, Sonnenschirme und Rettungsschwimmer gibt es vor allem an den großen Sandstränden im Norden. Rettungsschwimmer sind an der Mellieħa Bay und der Golden Bay von Juni bis September im Einsatz. Zwei Liegen mit Schirm kosten je nach Anbieter und Strand ~10–20 € pro Tag; Ihr Handtuch dürfen Sie überall kostenlos in den Sand legen.

Im Winter baut die MTA die Strandeinrichtungen ab. Wer zwischen Herbst und Frühjahr kommt, findet an den Sandstränden keine Rettungsschwimmer und meist keine Liegen.

Welche Strände auf Malta sind gesperrt?

Gesperrt ist die Bucht Għar Lapsi an der Südküste: Sie ist seit Sturm „Harry“ im Januar 2026 geschlossen, der Staat lässt sie für rund 2 Millionen Euro sanieren. Viele ältere Reiseführer empfehlen sie noch als Badestelle.

Vorübergehend gesperrt sein kann jede Badestelle. Die maltesische Gesundheitsbehörde prüft die Wasserqualität in der Badesaison regelmäßig und spricht bei Verschmutzung zeitweise Badewarnungen aus. An bewachten Stränden gilt außerdem das Flaggensystem der MTA.

Achtung
Eine doppelte rote Flagge bedeutet laut MTA: Das Wasser ist für Badende gesperrt. Rot heißt hohe Gefahr, Gelb mittlere, Grün ruhige See. Eine violette Flagge warnt vor Quallen.

Ist Malta für einen Badeurlaub geeignet?

Ja, wenn Sie Fels und Boot als Teil des Badeurlaubs sehen und nicht nur nach Sandstrand suchen. Die Badesaison mit Rettungsschwimmern dauert von Juni bis September. Das Meer ist im September als Richtwert noch rund 25–26 °C warm, Ende Oktober um 22–23 °C.

Wer jeden Morgen am Sand liegen will, wohnt im Norden, rund um Mellieħa; unser Ratgeber Wo übernachten auf Malta vergleicht die Orte. Mit Kindern sind die Mellieħa Bay und die Golden Bay am einfachsten, mehr dazu unter Malta mit Kindern.

Malta ist eine Insel zum Schwimmen mehr als zum Liegen am Sand – und die schönsten Badestellen erreichen Sie oft am besten mit dem Boot.

Was Sie an Land sehen sollten, zeigt unser Überblick über die Sehenswürdigkeiten auf Malta.

01Hat Malta schöne Sandstrände?

Ja, aber nur wenige. Die Sandstrände Maltas liegen fast alle im Norden und Nordwesten, vor allem die Mellieħa Bay, die Golden Bay und Għajn Tuffieħa. Der Rest der Küste ist Fels; dort wird von Plattformen und Leitern gebadet, und das Wasser ist oft klarer als in den Sandbuchten (Stand Oktober 2026).

02Welcher ist der größte Sandstrand auf Malta?

Der größte Sandstrand Maltas ist die Mellieħa Bay, auch Għadira Bay genannt, im Norden der Insel. Sie ist über einen Kilometer lang, das Wasser bleibt lange flach, und von Juni bis September gibt es dort Rettungsschwimmer, eine Erste-Hilfe-Station und Liegen zum Mieten.

03Gibt es auf Malta Strände mit Liegen?

Ja, vor allem an den großen Sandstränden im Norden wie der Mellieħa Bay und der Golden Bay. Zwei Liegen mit Schirm kosten dort je nach Anbieter ~10–20 € pro Tag (Stand Oktober 2026). Im Winter werden Liegen und Kioske abgebaut; Ihr Handtuch dürfen Sie jederzeit kostenlos in den Sand legen.

04Wo kann man auf Malta gut schnorcheln?

Am besten an den Felsbadestellen, wo das Wasser klarer ist als in den Sandbuchten: im St. Peter's Pool bei Marsaxlokk sowie in der Blauen Lagune und der Crystal Lagoon auf Comino, die man am einfachsten mit dem Boot erreicht. Badeschuhe sind an der Felsküste Maltas sinnvoll.

05Ist Malta für einen Badeurlaub geeignet?

Ja, wenn Sie neben Sand auch Fels und Bootsausflüge mögen. Rettungsschwimmer sind an den großen Stränden von Juni bis September im Einsatz, und das Meer ist im September als Richtwert noch rund 25–26 °C warm. Wer täglich am Sandstrand liegen will, wohnt am besten im Norden, rund um Mellieħa.

06Welche Strände auf Malta sind gesperrt?

Die Bucht Għar Lapsi an der Südküste Maltas ist seit Sturm „Harry“ im Januar 2026 gesperrt und wird saniert (Stand Oktober 2026). Außerdem kann die Gesundheitsbehörde bei Verschmutzung zeitweise Badewarnungen aussprechen, und an bewachten Stränden bedeutet eine doppelte rote Flagge, dass das Wasser gesperrt ist.

Titelbild: Diego Delso / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

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